Raus aus dem Keller – 6:2 gegen Bremer Osten

Nach zwei minimalistischen Siegen gab es in der fünften Runde der Landesliga einen deutlichen 6:2 Heimsieg gegen Bremer Osten.

Fortuna Logabirum 6 : 2 Sfr Bremer Osten
1 Aden, Tammo (2164) 1 : 0 (2046) Giel, Olaf 1
2 zur Brügge, Carsten (2008) ½ : ½ (2085) Heinsohn, Thomas 2
3 Aden, Keno (2002) 1 : 0 (2046) Stieglitz, Dirk 3
4 Rau, Uwe (2028) 1 : 0 (2015) Fuhrmann, Dirk 4
5 Homann, Arne (1908) ½ : ½ (1999) Jonnek, Thomas 5
6 Aden, Meino (1857) ½ : ½ (1993) Wittfoth, Kai-Uve 6
7 Aden, Dagmar (1807) ½ : ½ (2011) Kovalov, Yaroslav 8
8 Mescher, Florian (1860) 1 : 0 (1915) Buhrdorf, Axel 9

Die Bremer waren an den meisten Bretter DWZ-mäßig stärker besetzt. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, denn in drei der vier Remispartien standen wir deutlich besser, konnten den Vorteil aber nicht ummünzen.

Es ging gleich gut los. Der Gegner von Florian Mescher verrechnete sich und verlor nach 20 Zügen einen Turm. (1:0)

So fängt man gerne an 🙂

Den nächsten vollen Punkt holte Tammo Aden. Bei ihm ging die Partie bis ins Endspiel. Sein Gegner machte einige ungewöhnliche Bauernzüge, die ihm zwar Raum einbrachten, seine Stellung aber auch anfällig machten. Tammo brach im Zentrum durch und konnte den ungeschützten gegnerischen König angreifen. Die Stellung war nicht mehr zu halten. (2:0)

Der Gegner von Keno Aden gab in einer komplizierten Stellung die Qualität, um einen Mattangriff zu starten, erhielt aber keine Kompensation. Keno blockte einfach ab und griff mit Dame und Springer den gegnerischen König an. Als Figurenverlust nicht mehr zu vermeiden war, gab der Bremer auf. (3:0)

Der Sieg lag in greifbarer Nähe. Wir standen an allen anderen Brettern mindestens ausgeglichen, an einigen klar besser.

Die Partie von Dagmar Aden war taktisch geprägt, aber immer ausgeglichen. Hier ging es letztlich in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, das keine Seite mehr gewinnen konnte. (3½:½)

Ich war die ganze Zeit über am Drücker und konnte mit meinen Türmen in die gegnerische Stellung eindringen. An einer Stelle zog ich aber zu schnell und machte nur den zweit- oder drittbesten Zug. Damit war ein mein Vorteil größtenteils hin. Mein Gegner bekam Gegenspiel. In einem komplizierten Turmendspiel ging ich dann, auch mit Hinblick auf den Stand der Mannschaft, in eine Zugwiederholung. (4:1)

Damit war das Unentschieden gesichert.

Arne Homann hatte zu dem Zeitpunkt ein remises Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern auf dem Brett und einigte sich kurz nach mir mit seinem Gegner auf Remis. (4½:1½)

Uwe Rau verschaffte seinem Gegner erst einen isolierten Doppelbauern auf der f-Linie und griff dann am Damenflügel an. Er hatte zwei verbundene Freibauern, aber das Ende der Partie kam etwas plötzlich: Uwe konnte den gegnerischen Turm fangen. (5½:1½)

Carsten zur Brügge hatte in einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern einen Bauern mehr. Sein Gegner verteidigte sich aber sehr genau und opferte schließlich seinen Läufer gegen Carstens Freibauer. Es blieb danach nur ein Randbauer für Carsten übrig und er hatte den falschen Läufer. Also auch hier Remis. (6:2)

Damit sind wir auf dem siebten Platz, zwei Mannschaftspunkte hinter dem ersten und zwei Mannschaftspunkte vor dem letzten. Eine extrem ausgeglichene Liga.

Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1. SK Nordhorn-Blanke 2 5 5 5 8 26½
2. Hagener SV 3 4 6 7 28½
3. SG Osnabrück 4 3 5 3 7 25
4. Stader SV 4 4 4 7 22½
5. SC Turm Lüneburg 6 5 6 26
6. SV Werder Bremen 4 3 5 6 24
7. Fortuna Logabirum 3 2 6 6 22½
8. Sfr Bremer Osten 2 4 2 5 3 5 21½
9. SG Ammerland 3 5 4 3 3 4 4 22
10. SK Bremen-Nord 4 5 4 4 21½

Foto: Leeraner Hafen, auf dem Weg zum Italiener 🙂