Landesliga Runde 2: 3:5 Niederlage gegen SG Osnabrück

Letztes Jahr haben wir sie überraschend geschlagen, diesmal hat es nicht geklappt. Zeitweilig sah es so aus, als wenn wir ein Unentschieden schaffen könnten, aber mit fortlaufender Spieldauer setzten sich in den Partien von Dagmar und Florian die Osnabrücker durch.

Fortuna Logabirum 3 : 5 SG Osnabrück
1 Aden, Tammo (2142) ½ : ½ (2228) FM Haskamp, Stephan 1
2 zur Brügge, Carsten (2008) 1 : 0 (1992) Selker, Marc 5
3 Aden, Keno (2002) 1 : 0 (1974) Reichert, Matthias 6
4 Rau, Uwe (2029) ½ : ½ (2044) Becker, Frank 7
5 Homann, Arne (1908) 0 : 1 (1984) Brüggemann, Frank 8
7 Aden, Dagmar (1793) 0 : 1 (2009) Brunner, Wilken 10
8 Mescher, Florian (1860) 0 : 1 (1944) Bennemann, Ingmar 11
18 Haschke, Simon (1539) 0 : 1 (1855) Koß, Steven 13

Osnabrück war vor allem an den hinteren Brettern besser besetzt, was sich dann auch deutlich niedergeschlagen hat. Bei Simon waren es immerhin 300 Punkte und bei Dagmar 200.


Tammo Aden war am schnellsten fertig. Er stand einige Zeit unter Druck, hatte aber seine Stellung unter Kontrolle. (½:½)

 

Uwe Rau hatte am Ende des Mittelspiels einen Qualitätsgewinn auf dem Brett, wollte aber wohl Dauerschachs und einem möglichen Matt aus dem Weg gehen. Er tauschte Material und landete in einem ausgeglichenen Endspiel. (1:1)

Arne Homann hatte im Mittelspiel die leicht schlechtere Bauernstruktur, aber ansonsten eine ausgeglichene Stellung. Nach einem taktischen Fehler verlor er zwei Bauern. Er kämpfte noch lange, aber sein Gegner ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen. (1:2)

Carsten zur Brügge baute sich eine Druckstellung auf. Mit einem schönen Qualitätsopfer ging er in ein gewonnenes Endspiel über. (2:2)

 

Simon Haschke hatte im Mittelspiel leichten Vorteil. Er ließ aber seinen d-Bauern zu weit nach vorne marschieren. Beim Versuch, ihn zu halten. verlor er einen Springer. (2:3)

Keno Aden gab in der Eröffnung zwei Bauern für Entwicklung. Er hielt den gegnerischen König im Zentrum fest und übte Druck aus. Die beiden Bauern bekam er bald wieder. Schließlich musste sein Gegner noch eine Figur geben. (3:3)

Der entscheidende Moment in der Partie:

Dagmar Aden ging mit einem Minusbauern ins Schwerfigurenendspiel. Ihr König stand etwas offener als der des Gegners. Und das machte sich der Osnabrücker zu nutze. Er holte sich einen zweiten Bauern und ging in ein gewonnenes Turmendspiel. (3:4)

Jetzt hätte ein Sieg von Florian Mescher noch das Unentschieden gebracht, aber Florian stand das ganze Mittelspiel unter Druck. Sein Gegner gab drei Bauern für Angriff, dem unser Spieler aber standhalten konnte. Das Endspiel war dann ausgeglichen. Florian hatte sogar noch eine Gewinnchance, aber nach langem Kampf kommt man nicht auf die Idee, seine Dame einfach in die Turmlinie zu stellen. Statt dessen machte er einen Zug der seinen Gegner wieder ins Spiel brachte. (3:5)

Damit sind wir auf dem letzten Platz und müssen definitiv noch punkten, um nicht abzusteigen. Allerdings ist die Liga diese Saison stärker besetzt als letzte.

 

Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1. SK Nordhorn-Blanke 2 5 4 10½
2. SV Werder Bremen 4 4 10
3. Hagener SV 6 2
4. SG Ammerland 3 5 2 8
5. SG Osnabrück 3 5 2 8
6. SC Turm Lüneburg 2 8
6. Stader SV 4 4 2 8
8. SK Bremen-Nord 4 1
9. Sfr Bremer Osten 2 4 1 6
10. Fortuna Logabirum 3 0